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Warum sind alle sauer auf Sophie Passmann außer Julian Reichelt?

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18.07.2022

Sophie Passmann – ihr Name trendet seit dem Wochenende auf Twitter. Und so ein Trend ist in der Regel ein Zeichen dafür, dass viele User zum selben Thema debattieren, wobei häufig wohl besser zutrifft: sich über etwas empören. Der Auslöser ist ein Interview mit der 28-Jährigen Autorin, das am Freitag auf dem Blog des Magazins annabelle erschien.

Im besagten Interview spricht Passmann mit einer Journalistin über „ALLES“, wie sie selbst in einem Post am Samstag auf Twitter schreibt: „Politisches Instagram, überflüssige Repräsentation, Feuilletonboys, Eitelkeit“. Tatsächlich, das lange Interview streift einige Bereiche – und Passmanns Antworten enthalten, von der Journalistin, die das Interview führt, überwiegend unkommentiert, durchaus auch Kontroverses.

In der Einleitung beschreibt das Magazin zunächst Passmanns Karriere-Erfolge: Sie habe drei Bücher geschrieben, Podcasts und eine Sendung moderiert, außerdem ist sie neuerdings Schauspielerin. Dieser Auftakt setzt den roten Faden des Gesprächs, der im Grunde aus wiederkehrenden Fragen an Passman besteht, die in etwa in diese Richtung gehen: Wie empfindet sie ihren beruflichen Erfolg? Wie findet sie ihre Rolle in der Öffentlichkeit? Oder, wie schon der Titel des Interviews sagt: Wie kann diese Frau „Bücher schreiben und gleichzeitig ein süsses Foto posten“?

Passmann spricht über Selbstvermarktung weiblicher Körper auf Plattformen wie Instagram und vergleicht eine solche Aufmerksamkeitsstrategie mit der Werbung, die auch ein „Plattenleger“ betreiben müsse. Sie selbst habe „glamour........

© Berliner Zeitung


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