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19 Fragen an Klaus Lederer: Im Osten werden selten große Vermögen vererbt

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19.09.2021

Berlin - 1. Wir haben den 27. September 11 Uhr. Das amtliche Endergebnis der Wahl liegt vor. Sie sind mit 2/3 Mehrheit zum/r Regierenden Bürgermeister/in gewählt worden. Was wird Ihre erste Amtshandlung sein?

Klaus Lederer: Ich stelle ein Gremium aus juristischen Expert:innen und Mieterinis zusammen, damit diese anfangen können, ein Vergesellschaftungsgesetz zu erarbeiten. Und ich lasse mal das Wahlergebnis überprüfen, weil mich eine Zweidrittelmehrheit doch überraschen würde.

2. Eine weit entfernte Verwandte verstirbt und hinterlässt Ihnen überraschend 3002 Mietwohnungen? Wie gehen Sie mit dem Erbe um?

Lederer: Nach dem erfolgreichen Volksentscheid „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“ werden meine Wohnungen vergesellschaftet, da weiß ich die Mieterinnen und Mieter in guten Händen. Die Entschädigung geht dann an die „Seebrücke“.

Ist aber zu schön, um wahr zu sein: Ich komme aus dem Osten, da werden selten große Vermögen vererbt.

Dieser Text ist in der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung erschienen – jeden Samstag am Kiosk oder hier im Abo. Jetzt auch das neue Probe-Abo testen – 4 Wochen gratis

Am 18./19. August 2021 im Blatt:
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Kolumne „Berlin Brutal“: Bye-bye, urbanes Paradies: Warum die Oderberger Straße eine Zumutung ist

https://berliner-zeitung.de/wochenendausgabe

3. Ihr Kind kehrt weinend von einem Schulwettbewerb in München zurück. Wie erklären Sie ihr oder ihm, weshalb die bayerischen Buben und Madel in allen Fächern besser sind als die Berliner?

Lederer: Als erstes erkläre ich meinem Kind was Buben und Madel sind. Dann sage ich ihm, dass zu einem glücklichen Leben mehr gehört als gute Noten und es keinen Grund gibt, deswegen zu weinen. Trotzdem ist klar, dass wir im Bereich Bildung besser werden und den Lehrkräftemangel, den es........

© Berliner Zeitung


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