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Treueeid auf die Bioeier aus den Donauauen

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16.04.2019

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Einen Laut kann man sprechen und zur Silbe, zum Wort, zum ganzen Satz oder gar zur Rede formen. Wir hören, was der andere sagt. Es sei dahingestellt, ob sich ein Hinhören in jedem Fall lohnt. Es gibt Redner, die langweilen, und es gibt Redner, die hören erst wieder auf, wenn sie erschöpft aus dem Saal getragen werden.

Wird eine Rede aufgeschrieben, benötigen wir Buchstaben. Allerdings gibt es weniger Buchstaben als Laute. Im Englischen wie im Deutschen benutzen wir das lateinische Alphabet mit seinen 26 Buchstaben. Das ist knapp bemessen. Im Russischen beträgt die Buchstabenanzahl immerhin 33, im Japanischen sogar 50. Es gibt Buchstaben, die klingen melodisch aus dem Orchester des Alphabets heraus. Sie lauten selbst aus eigener Kraft und werden dementsprechend Selbstlaute oder fachsprachlich Vokale genannt. Andere Buchstaben lauten nur mit. Sie spielen nicht die Melodie des Wortes. Das sind die Mitlaute oder Konsonanten.

Man zählt 30 oder 40 gesprochene Vokale im Deutschen, so genau weiß das niemand. Bereits zu........

© Berliner Morgenpost