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Woran die Fernsehpläne der „Bild“-Zeitung scheitern könnten

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05.10.2019

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Hamburg. Mit schlechten Nachrichten wollte Julian Reichelt sich nicht länger als unbedingt nötig aufhalten. Als der „Bild“-Chefredakteur am Montag vor seine Redaktion trat, verkündete er zwar, dass seine Zeitungsgruppe im Rahmen des großen Sparprogramms des Medienhauses Axel Springer 20 Millionen Euro einsparen müsse. Welchen Umfang der Personalabbau hat, der auch „Bild“ treffen wird, konnte oder wollte er aber nicht sagen.

Umso mehr erzählte der Chefredakteur über ein Projekt, mit dem er die deutsche Medienlandschaft verändern will: Reichelt möchte die Marke „Bild“ ins Fernsehen bringen. Geht es nach dem 39-Jährigen, wird Bild-TV täglich „18 Stunden live“ senden. Für das Vorhaben steht laut Reichelt ein Etat von 20 Millionen Euro zur Verfügung.

„Bild“ versteht sich seit Jahrzehnten als gedrucktes Fernsehen

Das klingt zunächst einmal plausibel: Schon seit Jahrzehnten versteht sich........

© Berliner Morgenpost