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Warum das Borchardt in Berlin kein guter Platz zum Essen ist

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27.05.2019

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Ich muss Ihnen ein Geständnis machen: Ich mag das „Borchardt“ nicht. Als Society-Journalistin ist das natürlich hinderlich, eigentlich müsste ich quasi dort wohnen. Denn egal an welchem x-beliebigen Tag im Jahr Sie dort ein Schnitzel essen gehen, irgendein Prominenter ist sicher schon vor Ihnen da.

Das kann Angela Merkel sein, die sich mit ihrem Ehemann Joachim Sauer einen netten Feierabend macht oder Joachim Löw und Thomas Gottschalk auf Berlin-Besuch. Als Heidi Klum und ihr Verlobter Tom Kaulitz im vergangenen Jahr zum ersten Mal in der Hauptstadt knutschten, gingen sie vor ihrem Abstecher ins „Kater Blau“ abendessen – natürlich im „Borchardt“.

Das Essen ist im Vergleich mittelmäßig, aber teuer

Warum, das will sich mir einfach nicht erschließen. Die Einrichtung erinnert mit ihren Säulen und roten Polstern entfernt an das „Villa Medici“ aus Helmut Dietls 80er-Jahre Kultserie „Kir Royal – Aus dem Leben eines Klatschreporters“. Das Essen ist im Vergleich mit Berlins Spitzengastronomie mittelmäßig, dafür aber teuer.

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© Berliner Morgenpost