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Der Weg zum Mars wird zum Jahrmarkt nationaler Eitelkeiten

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01.08.2020

Im Juli brachen eine arabische, eine chinesische und eine amerikanische Mission getrennt zum Roten Planeten auf. An welcher Stelle die Welt schon einen Schritt weiter war.

Ist der Juli 2020 ein Hochfest für die Weltraumforschung? Die zweifelsohne zahlreichen Freunde der Raumfahrt könnten es auf den ersten Blick meinen. Denn erst in dieser Woche brachten Amerikaner ihren Rover „Perseverance“ auf den Weg zum Mars. Er soll in dem 49 Kilometer messenden Jezero-Krater landen – in der Nähe eines 3,5 Milliarden Jahre alten, heute ausgetrockneten Flussdeltas. Und dort nach Spuren außerirdischen Lebens – dabei geht es sicher in erster Linie um Mikroben und nicht etwa um eine marsianische Hochkultur – suchen.

Doch die Amerikaner sind nicht die Einzigen, die sich gerade mit unbemannten Raumschiffen auf den Weg zum Roten Planeten gemacht haben. Am 20. Juli wurde die Raumsonde „Al-Amal“ (arabisch für „Die Hoffnung“) der Vereinigten Arabischen Emirate mit einer japanischen Trägerrakete ins All geschossen. Die Sonde soll zwar nicht auf dem Mars........

© Augsburger Allgemeine