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Ex-Kanzler Schröder sollte zum Sündenbock der SPD werden

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08.08.2022

Gerhard Schröder bleibt Genosse. Die SPD wäre ihn gerne losgeworden, um sich selbst reinzuwaschen. Die Tragik Schröders liegt ohnehin woanders.

Die SPD wollte ihren Altkanzler Gerhard Schröder ausschließen. Es war der Versuch, durch das symbolische Kopfabschlagen die eigene Vergangenheit loszuwerden. Es ist die Vergangenheit als Partei der Russlandversteher und der immer größer werdenden Abhängigkeit von den Öl-, Gas- und Kohlelieferungen des Kreml. Der Ansatz „Wandel durch Handel“ geht auf Partei-Ikone Willy Brandt zurück, war aber beileibe nicht nur SPD-Position, sondern ein Grundpfeiler der (west)-deutschen Außenpolitik seit Konrad........

© Augsburger Allgemeine


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