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Wiesnwirt Käfer: Was mich eine Oktoberfest-Absage kosten würde

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14.07.2022

Wenn das Oktoberfest 2022 doch nicht stattfinden kann, bliebe Wirt Michael Käfer auf mindestens vier Millionen sitzen, sagt er – und sieht’s gelassen. Die AZ hat den 64-Jährigen zum Gespräch getroffen.

AZ: Herr Käfer, nehmen Sie noch Reservierungen an?
MICHAEL KÄFER: Nein, wir sind komplett ausgebucht. Wir sind begeistert, dass es so eine hohe Nachfrage gibt. Wir haben natürlich auch schon eine lange Warteliste.

Wie viele wollen unbedingt noch ins Käfer-Zelt?
Auf der Liste stehen täglich zwischen 140 und 200 Gäste. Es gibt aber immer wieder Leute, die kurzfristig abspringen oder absagen müssen. Deshalb kann sich an der Reservierungslage schnell etwas ändern – gerade bei diesem besonderen Oktoberfest 2022. Wir gehen davon aus, dass sich noch viel in der Reservierung verändern wird. Aber gleichzeitig sind wir davon überzeugt, dass wir jeden Tag bis auf den letzten Platz voll sind.

Die Inzidenz ist hoch – viele Corona-Positive ohne PCR-Test tauchen nicht in der Statistik auf. Findet die Wiesn statt?
Der Optimismus ist extrem hoch (lacht). Die Wiesn muss stattfinden, weil die Leute und Gäste das wollen. Es gibt eine irrsinnige Vorfreude auf die Wiesn, die nach zwei Jahren Pandemie noch größer als früher ist. Das Oktoberfest strahlt eine Lebensfreude aus, die einmalig ist.

Ist es richtig, dass die Wiesn 2022 ohne Beschränkungen abläuft?
Ja, weil nur so kann das Oktoberfest funktionieren. Wiesn geht........

© Abendzeitung München


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