Wie die Bayerische Versorgungskammer ihre Versicherten für dumm verkauft
Die Bayerische Versorgungskammer jongliert mit Zahlen wie ein Zauberer mit Bällen – nur dass am Ende keiner mehr durchblickt, wie viele überhaupt in der Luft sind. Im September 2024 waren es noch 611 Millionen Euro, die man in Projekte gesteckt hat, die der verurteilte Steuerbetrüger Michael Shvo in den USA entwickeln sollte. Oder doch nicht?
Bei der BVK macht man sich die Welt, wie sie einem gefällt: Man wählte damals einfach ein paar besonders problematische Investments aus, vermittelte ein unvollständiges Bild und versuchte, den Rest unter den Tisch zu kehren.
Ein Jahr später ließ BVK-Vorstandschef Axel Uttenreuther im Interview mit der "Welt am Sonntag" dann beiläufig einfach eine neue Zahl fallen: 800 Millionen. Einfach so. Keine Erklärung, keine Entschuldigung – nur eine Korrektur um knapp 200 Millionen, als hätte man sich beim Kleingeld verzählt.
Als Journalisten kritisch wurden und nachfragten, griff die BVK zu Trick 17: der Presse dazu monatelang die Auskunft verweigern – ohne glaubwürdige Begründung. Auch Abgeordneten im Landtag antwortete man nicht ordentlich: Einen Teil der parlamentarischen Anfrage des Grünen-Finanzexperten Tim Pargent, der das........
