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Thomas Gottschalk: "Freiheit muss man sich nehmen"

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02.07.2022

AZ-Interview mit Thomas Gottschalk: Geboren 1950 in Bamberg. Der BR-Radiomoderator und Popsendungsmacher wurde 1987 zum TV-Star mit "Wetten, dass?". Er spielte in Filmen wie "Piratensender Powerplay", "Die Supernasen" oder "Zärtliche Chaoten".

Trotz strahlenden Wetters und steigender Corona-Inzidenz hatte "Minions - Auf der Suche nach dem Mini-Boss" einen überzeugenden Kinostart. Das neue Minions-Abenteuer lief in 675 Kinos mit knapp 60.000 verkauften Tickets am ersten Tag an. Eine der Fragen, die der Animationsfilm mit Erwachsenenanspruch stellt: Was passiert eigentlich mit Bösewichtern, die ins Rentenalter kommen? "Minions - Auf der Suche nach dem Mini-Boss" bekommt eine knallharte Antwort: Nach einem großen Coup wird Kampfsportlegende Wilder Knöchelknacker von der eigenen, jüngeren Gang den "Fiesen 6" abserviert. Thomas Gottschalk spricht diese Zentralfigur. Die es den anderen aber noch mal zeigt - mit Hilfe eines ganz Jungen.

Kultur Royal
Jeden Donnerstagmorgen das Neueste aus der Münchner Kulturszene.

AZ: Herr Gottschalk, im "Minions"-Film wird gleich - noch bevor es richtig los geht - der so genannte "alte weiße Mann" ausgemustert. Es ist der Gauner-Großmeister "Knöchelknacker", den Sie sprechen.
THOMAS GOTTSCHALK: Ich habe mir die Figur natürlich angeschaut, bevor ich zugesagt habe. Sie erinnert mich an Robert Plant von Led Zeppelin: ein alter Rock'n'Roller, der nichts auslässt und weiter macht, was er sein ganzes Leben schon gemacht hat. Und in der langen Zeit hat er einiges gelernt. Im Film nimmt Knöckelknacker dann den jungen Gru an die Hand, um die Zukunft zu sichern… Das ist nicht "alter weißer Mann", sondern "weiser" Mann, der's aber noch drauf hat! Aber ich erinnere mich: Es gab es schon mal die Boulevard-Schlagzeile: "Gottschalk hat's hinter sich!" Das war vor vielleicht 30 Jahren. Das sagt doch alles.

Und die hohe........

© Abendzeitung München


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