«Six Seven!»
Wie sich Trends unter Jugendlichen entwickeln und wie Eltern am besten darauf reagieren, erklärt Kinder- und Jugendcoach Pascale Erni.
Immer wieder gibt es neue Trends unter Jugendlichen. Oft ist deren Ursprung gar nicht mehr genau nachvollziehbar.
Kinder rufen «Six Seven!» und pumpen dabei beide Hände rauf und runter, als würden sie einen unsichtbaren Ball jonglieren. Für Erwachsene wirkt das wie sinnloses Gebrüll mit einer Portion Hampelmann. Für Kinder ist es ein ziemlich perfekter Trend. Er ist laut, einfach und ansteckend.
Solche Moves entstehen nicht im luftleeren Raum. Vor ein paar Jahren schallte auf jedem Pausenplatz Ronaldos «Siuuu». Davor wurde gedabt und noch früher ritten ganze Schulklassen unsichtbare Pferde im Takt von «Gangnam Style». «Six Seven» reiht sich nahtlos ein. Irgendwo in der Meme-, Fussball- oder Gamingwelt taucht ein Clip auf. Er wird geteilt, veralbert und neu vertont und plötzlich steht er mitten im Schulalltag. Kinder sehen ihn auf dem Handy oder im Game, machen ihn nach und geben ihn weiter. Der Ursprung ist meist........
