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Die Angst der Favoriten aus Bern vor den Spielverderbern

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18.08.2026

Die Angst der Favoriten aus Bern vor den Spielverderbern

Die haushohe Favoritenrolle der Berner vor dem Schwinger-Saisonhöhepunkt Kilchberg vermag die Nordostschweizer nicht zu erschüttern.

Schwägalp-Sieger Fabian Staudenmann (Mitte) ist auf dem Weg, ein Titan des Sägemehls zu werden.

Fabian Kindlimann? Wer? Er ist eigentlich ein «Hinterbänkler. Doppelter Eidgenosse zwar, aber diese Saison nur mit einem Kranzresultat. Und doch können wir mit ihm ein wenig die eidgenössische Sägemehl-Seelenlage vor dem Saisonhöhepunkt Kilchberg am 5. September erklären.

Die Nordostschweizer haben ihn für Kilchberg aufgeboten, obwohl seine Form eigentlich fürs «Masters» der 60 «Bösesten» bei weitem nicht reicht. Kenner sagen zwar, die Sache sei halt politisch, weil die Nordostschweizer die zwei Garantie-Plätze für den Schwingclub Zürich (ist traditionell Kilchberg-Mitorganisator) übernommen und nun eben Kindlimann als zweiten Zürcher neben Janos Bachmann berücksichtigt haben.

Die Berner sehen aber diese Nomination auch als Teil einer schlauen sportlichen Strategie und raunen: Die Nordostschweizer, nach dem Debakel auf der Schwägalp zutiefst gekränkt, haben den Kindlimann noch so gerne aufgeboten. Der 140-Kilo-Mann kann wie ein «Rammbock» die «bösen» Berner zurückbinden. Gewinnt er den ersten Gang, so wird ihn die Einteilung womöglich schon im zweiten Umgang auf einen der Titanen aus dem Bernbiet loslassen. Der ist fähig gegen Michael Moser oder Fabian Staudenmann einen Gestellten zu ertrotzen.

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© Aargauer Zeitung