Mäitlischritthütte |
Alt-Stadtrat Andreas Bossard über Hütten in Zuger Wäldern.
Fitnessdaten-Spuren an diversen Waldhüttchen der Korporation Zug
I de vile Waldige vo de Korporation heds totzeti (dutzende) Waldhüttli. Fascht alli gsend glych uus. Dry holzigi Wänd und dinne zäntume es Holzbänkli, drufobe es Blächdach. Alli händ au es Täfeli mit de Assekuranznumere. Die Hüttli sind bimäich au vo de Obere vo Stadt und Kanton bewilliget und sind gäge Füür und Schturm versicheret.
Vor dene Hütte heds mäischtens zum Abchoche oder Würscht bääje (braten) e Füürschtell, und mängisch sogar e Brunne. Früener händ d Forschtarbäiter die Hüttli bi garschtigem Wätter als Unterschlupf pruucht. I de hüttige Zyt wärdid die Hüttli für d Fryzyt und für Fäschtli gnutzt. Au für d Waldspielgruppe gänd settige Dächer gäbig Schutz vor Uwätter. Ich sälber ha amigs die Hüttli für de Schuelunterricht im Frye pruucht. Scho mänge Samichlaus hed i settigi Hüttli uf Familie oder Gruppe gwartet. Do hed är im Wald töffe de Grosse und de Chlyne d Levite verlääse..
Am hüüfigschte wird s Oberbodehüttli uf de undere Mülibachschtrooss, hinde bi de Schönegg, pruucht. A dem liäbliche Ort isch fascht immmer öppis loos. Deet heds au e Schpilplatz, e Brunne und zwee Füürschtelle. D Korporation Zug versorgt settigi Plätz äistig mit Brännholz. D Lüüt tüend die Dienschtläischtig schetze und luegid daas nid äifach as sälbschtverständlich aa. D Korporation macht ganz vil für üüsi Wälder, Wääg und Stääg. Au d Velopischte, de Waldparcours und die vier Bäizli uf em Zugerbärg und viles mee sind Gschänk vo de Bürgergnosseschaft a üüsi Bevölkerig.
Scho my Vatter, de Carl Bossert hed die Hüttli im Wald gärn ghaa. Bsunders d Mäitlischritthütte hed är no im höche Alter fascht jede Tag bsuecht. Das isch sys Bewegigsprogramm gsy. Är hed nie es Fitnessstudio bsuecht! Als Bewys, as är sys Laufprogramm gmacht hed, hed är amigs mit ere Holzspygge s Datum uf es Brätt uf de hindere Syte vo dene Hüttli gchritzlet. S Schrybzüüg isch es vercholets Holzschtückli gsy, won äär us de Füürschtell usegrüblet hed. Me gseed no hütt bim Witeli oder a andere Waldhüttli sini Spuure. Die tüend mi äischter a sini Liäbi zum Forscht und zu de Natur erinnere.
Die Hüttli händ öppe Näme vo de Natur oder anderi kurligi Bezäichnige wie Mäitlischritthütte, Witeli, Klingeräin, Lärchrank, Zügli, Eschebode, i de Bäch, und vili mee.
Die vile Hüttli sind öppe verchraablet mit Näme, mit Härzli, und au mit groosse roote Buechstabe «LOVE». Ich dänke: Will s Mäitlischritthüttli öppe hundert Meter ewägg vo de Eggschtrooss stood, händ deet bimäich scho die äinte und die andere Liebi gmacht. E schööne Ort für daas!
Alt-Stadtrat Andreas Bossard über eine Heitere Begebenheit am Rande eines Unglücks mitten in Zug.
E zwänzg Kilo schwääri Chatz
Mit seiner monatlichen Mundartecke möchte Autor Andreas Bossard die Leute zum Schmunzeln bringen über Ereignisse vergangener Zeiten. In dieser Ausgabe geht es um eine Wette mit süssen Folgen.
Der Stadtzuger Bauer Pirmin «Hasebüeler» Uttinger nervte auch Bundesräte
Pirmin Uttinger (1918–2004) war eines der letzten Stadtzuger Originale. Der «Hasebüeler», wie Zuger ihn auch nannten, wohnte auf einem herrlich gelegenen Flecken Land. Er liebte Pferde über alles und lebte im Einklang mit der Natur.
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