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Kein Ruhmes-Blatt für den Westbalkan

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17.11.2017

Worum es ging, war weiß auf schwarz zu lesen. Nach Medienfreiheit verlangten die serbischen Journalisten, die eine Konferenz in Tirana dazu nutzten, auf die Situation in ihrem Land hinzuweisen. Zu dem Zweck hatten sie sich schwarze T-Shirts mit weißem Aufdruck angezogen. Und da es sich um die EU-Westbalkan-Medientage handelte, erhoben sie auch gleich eine Forderung an die Europäische Union. Diese sollte mehr zur Unterstützung der Journalisten tun.

"Während wir hier in Albanien miteinander reden, werden unabhängige Medien in Serbien ausgelöscht", klagte Tamara Skrozza vom Podium aus an. Sie ist unter anderem für das "Vreme"-Magazin sowie den Presserat in Belgrad tätig. Skrozza warf der EU, mit der ihr Land Beitrittsverhandlungen führt, vor, die eigenen Werte zu........

© Wiener Zeitung