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Sie tun, wofür sie gewählt wurden

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12.07.2018

Dass die Wiener Regierung - so, wie mittlerweile fast alle anderen in Europa - den Kampf gegen die illegale Migration zu einer ganz zentralen Priorität erklärt hat und auch entsprechend handelt, denunzieren deren zahlreiche Gegner in der meinungsbildenden Klasse zunehmend als einen üblen Propagandatrick ohne jeden Faktenbezug. "Im Krisenjahr 2015 haben noch 88.340 Menschen einen Asylantrag gestellt, heuer waren es laut Innenministerium nur noch 6113. In Wahrheit gibt es also fast keine Asylanträge mehr," befindet inhaltlich korrekt etwa "Falter"-Chefredakteur Florian Klenk. Also: Weitergehen, Herrschaften, hier gibt es nichts zu sehen. Selbst Christoph Kardinal Schönborn sah sich genötigt, öffentlich Entwarnung zu geben: "Europa mit mehr als 500 Millionen Menschen macht so........

© Wiener Zeitung