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Die Zukunft, die keiner kennt (II)

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21.12.2018

Trotz des Aufschreis der Politik und der Wissenschaft, dass der Mensch sein Verhalten ändern soll, scheitert dieser aber schon an den vermeintlich einfachsten Dingen.

Von Torsten Schockmel, Verwaltungs- und Finanzdirektor von Südstroum

Lesen Sie hier den ersten Teil des Forumsbeitrags.

Er tut sich schwer, seine Gewohnheiten zu ändern, die ihm mehr Bequemlichkeit versprechen. Wir haben uns daran gewöhnt, dass viele Dinge ständig verfügbar sind. Und zwar dank Internet und ausgefeilter Logistik, die Wartezeiten reduzieren. Viele in unserer Gesellschaft haben es verlernt, zu warten und zu verzichten. Es soll bestmöglich alles gleich verfügbar sein. Dazu tragen perfekt organisierte Stromnetze bei. Denn ohne Strom steht alles still.

Deshalb ist es zurzeit zweifelhaft, dass die erneuerbaren in naher Zukunft die umweltbelastenden Energien aus der Welt schaffen können. Der Mensch ist nämlich noch nicht bereit, seine Bequemlichkeiten aufzugeben. Das sieht man schon an ganz banalen Gewohnheiten: Wie viele Menschen lassen im Winter oder im Sommer im Leerlauf den Motor ihres Wagens arbeiten, nur damit man innerhalb des Autos die richtige Temperatur hat? Wer ist bereit, auf Urlaub mit Flugzeug oder Schiff zu verzichten?

Aber........

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