We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close
Aa Aa Aa
- A +

Die Express-Tram – der Beginn einer neuen Ära

4 0 30
13.06.2018

Ein Forumsbeitrag von Jean-Claude Thümmel, ehemaliger Präsident des FNCTTFEL-Landesverbandes

Als am 10. Dezember 2017 unter dichtem Schneegestöber die große offizielle Einweihung der allerersten Strecke der neuen Tram mit viel Pomp gefeiert wurde, begann ein neuer Zeitabschnitt.

Es war ein langer und beschwerlicher Weg bis dorthin. Heute streiten sich Leute vom “Mouvéco”, von den Grünen, von der “Tram a.s.b.l” und selbstverständlich von der in diesem Dossier wohl aktivsten Gewerkschaft, dem Landesverband, wer denn wohl die Idee für eine Renaissance der guten alten Tram als Erster hatte. Fakt ist und bleibt, die moderne Tram, die von Luxtram, ist sicherlich kein Wundermittel, das all unsere Mobilitätsprobleme lösen kann und wird.

Fakt ist allerdings auch, dass ohne die Tram unser alltägliches Stauproblem wohl noch ein Stück größer wäre. Und natürlich wird die Lage mit jedem weiteren in Betrieb genommenen Teilstück etwas entschärft. Bereits in der Planungsphase wurden einige nicht müde, von einem Tramsystem nicht nur in, sondern auch um die Hauptstadt herum zu sinnieren. Im Nachhaltigkeitsministerium kann man sich gut periphere Tramverbindungen bis nach Leudelingen, Bartringen und, wer weiß, vielleicht noch etwas weiter raus vorstellen. Und das ist absolut nachvollziehbar. Bis zum Jahr 2021 soll das Tramnetz rund 16 Kilometer lang sein und 24 Haltestellen bedienen. Das ist schon beachtlich. Und weil die Tram einen solch enormen Erfolg verzeichnet und, wie oben erwähnt, die Mobilitätsprobleme nicht weniger werden, soll sie jetzt auch dazu beitragen, die überregionale Mobilität zu verbessern. Es ist kein Geheimnis, dass die Probleme groß sind und Lösungen und deren Umsetzung nicht Jahre, sondern Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Bekannt ist........

© Tageblatt