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Wenn der Punk den Rapper rügt

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16.04.2018

Campino, Kollegah und Farid Bang streiten sich beim großen deutschen Musikpreis über Kunst, Meinungsfreiheit und Schmerzgrenzen. Eine wohltuende Abwechslung am traditionell überraschungsarmen Echo-Abend.

Julian Dörr, geboren 1988, aufgewachsen im Saarland. Findet es deshalb überall dort schön, wo alte Industriebauten vor sich hin rotten. Hat in Mainz Publizistik und Filmwissenschaft studiert. Danach zum Master an die Deutsche Journalistenschule in München. Zwischendurch immer mal wieder Kaffee gemacht. Erste Station bei der SZ: die Münchner Kultur. Schreibt heute für SZ.de über Kultur und Medien. Liebt nur eine Sache mehr als Pop und das sind: dicke Katzen.

Campino will noch was loswerden. Gerade hat der Sänger der Toten Hosen auf der Bühne des Messegeländes in Berlin den Echo in der Kategorie "Rock National" entgegengenommen. Jetzt fummelt er ein paar großbedruckte Notizzettel aus der Hosentasche.

Er habe lange überlegt, ob er in diesem Jahr an der Echo-Verleihung teilnehmen sollte, sagt Campino. Aber dann habe er sich entschieden. Denn: "Wer boykottiert, kann nicht mehr diskutieren." Campino........

© Süddeutsche Zeitung