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Willkommener «Labelsalat»

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12.02.2019

Braucht es grün-orange-rote Ampeln, um die Konsumenten zu gesünderem Essen zu motivieren? In der Schweiz hat das Problem der Fettleibigkeit bis heute noch keine endemischen Formen angenommen; dennoch sind Ernährungsfragen zum Politikum geworden. Zwar ist heute jedermann bewusst, dass der übermässige Konsum von Zucker, Salz oder Fett dem Körper schadet.

Dieses Allgemeinwissen scheint vielen besorgten Zeitgenossen jedoch nicht zu genügen. Sie wollen mehr. Und so erschallt regelmässig der Ruf nach Präventionsmassnahmen, die sicherstellen sollen, dass Übergewicht in der Bevölkerung nicht überhandnimmt. Die Ampel soll Abhilfe schaffen.

Das Modell sieht vor, dass auf den Verpackungen von Esswaren mit den Farben grün, orange und rot signalisiert wird, ob die darin enthaltenen Produkte «gesund» oder «ungesund» sind. Wie sich zeigt, herrscht in der........

© Neue Zürcher Zeitung