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Weniger Futter für digitale Flaneure

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14.09.2017

Die Internet-Revolution hat auch für die publizistischen Flaneure Konsequenzen. Also für jene Zeitgenossen, die sich gerne breit informieren und sich nicht nur auf einen einzelnen Medientitel verlassen wollen. In der vor-digitalen Ära konnte der Wissbegierige gewisse Cafés oder Bibliotheken aufsuchen, um aus diesem oder jenem Blatt einen Artikel herauszupicken. Angesichts rapide schrumpfender Einnahmen und des umfassenden Medienwandels ist es indessen für die Verlage kein Tabu mehr, über eine Einstellung von gedruckten Zeitungsausgaben nachzudenken. Wenn der Abschied vom Papier mehrheitsfähig wird, würden auch die Regale der öffentlichen Lesesäle leer.

Werden dann in den Bibliotheken oder Cafés iPads oder Tablets aufliegen, mit denen die Besucher elektronische Zeitungen lesen dürfen? Da diese Lesegeräte nicht gerade billig sind, wären Sicherheitsmassnahmen gegen Diebstähle zu bedenken. Falls der Besucher........

© Neue Zürcher Zeitung