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Die Schweizer Startup-Politik braucht neue Prioritäten

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12.07.2018

Die reiche Schweiz lasse Startups finanziell verdursten: Dieser Vorwurf war in den vergangenen Jahren oft zu hören. Jungunternehmen kämen zwar in einer frühen Phase relativ einfach zu Geld, so das Argument, danach warte auf sie aber das «Tal des Todes». Der martialische Begriff bezieht sich auf Finanzierungsrunden in der Grösse von 5 bis 20 Millionen Franken.

Um die Finanzierungslücke zu stopfen, bietet sich hierzulande eine Investorengruppe besonders an: die Pensionskassen. In der zweiten Säule haben sich nämlich grosse Ersparnisse angehäuft. Die Pensionskassen verwalten über 800 Milliarden Franken. Gleichzeitig investieren sie nur einen Bruchteil davon in Jungunternehmen – Schätzungen gehen von unter einem Prozent aus. Wenn dieser Anteil auch nur leicht erhöht würde, könnte das «Tal des Todes» zugeschüttet werden.

In der Folge wurden verschiedene Grossprojekte lanciert, die der Schweiz zu mehr Risikokapital verhelfen........

© Neue Zürcher Zeitung