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Nicht auf halbem Weg stehen bleiben

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12.01.2019

Seit Anfang Jahr gelten im Kanton Zürich die umstrittenen Mindestfallzahlen für bestimmte chirurgische Eingriffe nicht nur für die Spitäler. Neu muss auch der einzelne Operateur ein Minimum an Eingriffen vorweisen können, so hat es die Gesundheitsdirektion bestimmt. Mit dieser Massnahme soll die Qualität der chirurgischen Behandlung verbessert werden – ganz nach dem Motto: Übung macht den Meister. Andere Kantone wollen Zürichs Beispiel folgen. Das ist zu begrüssen, denn die Fachliteratur zeigt, dass Können und Routine des Arztes die Behandlungsqualität verbessern. Es braucht zudem ein eingespieltes Operationsteam und die nötige Infrastruktur. Beides ist in Kliniken mit hohem Behandlungsvolumen eher anzutreffen als in Häusern, die den Eingriff nur alle paar Monate durchführen.

Trotzdem: Mit dem «Zürcher Modell» ist erst ein kleiner Schritt........

© Neue Zürcher Zeitung