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Merz schmeichelt Merkel kündigt offiziell Kandidatur für CDU-Vorsitz an

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30.10.2018

Friedrich Merz will Merkel-Nachfolger werden - und zwar als CDU-Parteivorsitzender. Das hat der frühere Unionsfraktionschef nun offiziell angekündigt. Nach den Wahlergebnissen in Hessen und Bayern will die Kanzlerin den Posten räumen.

Nun hat der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz offiziell seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz angekündigt. Er habe sich "nach reiflicher Überlegung" entschieden, auf dem Bundesparteitag in Hamburg für den Posten des CDU-Vorsitzenden zu kandidieren, erklärte Merz am Dienstag in einer schriftlichen Mitteilung.

Seine schriftliche Erklärung im Wortlaut:

„Gestern hat die Vorsitzende der CDU Deutschlands, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, bekannt gegeben, dass sie auf dem Hamburger Parteitag der CDU nicht wieder für das Amt der Vorsitzenden der Partei kandidieren wird. Angela Merkel verdient Respekt und Anerkennung für ihre Leistungen in 18 Jahren an der Spitze der Partei. Damit hat die CDU Deutschlands nun die Chance, sich neu aufzustellen und eine neue Parteiführung zu wählen.

Ich habe mich nach reiflicher Überlegung und nach zahlreichen Gesprächen entschieden, auf dem Bundesparteitag in Hamburg für den Vorsitz der Christlich Demokratischen Union Deutschlands zu kandidieren. Wir brauchen in der Union Aufbruch und Erneuerung mit erfahrenen und mit jüngeren Führungspersönlichkeiten. Ich bin bereit, dafür Verantwortung zu übernehmen und gleichzeitig alles zu tun, um den inneren Zusammenhalt und die Zukunftsfähigkeit der CDU Deutschlands zu stärken.“

Der frühe Unionsfraktionschef Friedrich Merz will seine Kandidatur für den CDU-Bundesvorsitz einem Bericht zufolge an diesem Dienstag in Berlin bekanntgeben. Der 62 Jahre alte Jurist werde begründen, warum er im Dezember auf dem Parteitag in Hamburg die Nachfolge von Angela Merkel antreten wolle, meldet das „Handelsblatt“ online unter Berufung auf Parteikreise. Ein Sprecher von Merz wollte den Bericht am Mittag zunächst nicht kommentieren.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat eine Kandidatur für den CDU-Bundesvorsitz als Nachfolgerin von Angela Merkel ausgeschlossen. Das werde sie „ganz definitiv nicht“ tun, sagte sie am Montagabend in einem „ZDF spezial“. „Ich sehe meine Rolle als stellvertretende Parteivorsitzende immer in einer beratenden und unterstützenden Funktion.“ Dies werde auch so bleiben. „Also, wer gewählt wird, kann sich meiner Loyalität sicher sein.“

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