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Eine luxemburgische Lösung: Klein und fein

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03.05.2018

Luxemburg geht andere Wege der militärischen Beteiligung. Ein Weg ist das sogenannte „Contracting“, was nichts anderes heißt, als das Zukaufen militärischer Dienstleistungen per Vertrag. Wer jetzt an Söldner à la „Blackwater“ denkt, liegt zwar bei der Begrifflichkeit nicht ganz falsch, aber das „Contracting“ ist viel breiter aufgestellt. Das zeigt auch der luxemburgische Umgang damit. Luxemburg finanziert militärische Dienstleistungen, die primär nichts mit Waffen zu tun haben. Zunächst waren es die zwischen Sizilien und Libyen durchgeführten Aufklärungsflüge eine privaten Unternehmens im Rahmen der „Operation Sophia“ gegen Menschenschmuggler auf der Mittelmeerroute, die von Luxemburg in Auftrag gegeben wurden. So konnten zwei Dinge erreicht werden: Die Kosten des Einsatzes stehen vertraglich fest und das Großherzogtum erfüllt seine NATO- Verpflichtungen.

Ähnliches geschieht jetzt im Kosovo. Wiederum auf einem militärischen Gebiet, auf dem nicht geschossen wird. Luxemburg finanziert -........

© Lëtzebuerger Journal