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„Treat first, what kills first!“

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13.01.2018

Ein Polytrauma-Patient hat nicht schlecht geschlafen oder schlechte Erinnerungen an Kindheit und Schule. Hinter dem medizinischen Fachjargon verbirgt sich oft dramatisches - ein Unfallopfer mit gleich mehreren schwerwiegenden Verletzungen.

Es geht nicht um den schlichten Armbruch nach dem überraschenden Wintereinbruch, sondern um Opfer die beispielsweise durch einen schweren Autounfall gleichzeitig innere und/oder äußere Verletzungen, einen oder mehrere Brüche oder unter Umständen auch Verbrennungen erlitten haben. Ein Schicksal, das jedem drohen kann. Für ein Krankenhaus, genauer gesagt für die Unfallchirurgie, stellen Polytrauma-Patienten die größte Herausforderung dar. Daher gilt bei diesen chirurgischen Teams eine einfache Regel: Blutverlust sei oft die größte Gefahr für die Patienten, so Prof. Dr. Torsten Gerich vom........

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