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Das verdiente Ende

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20.10.2018
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Jüngst auf Wahlkampftour in Bayern und Hessen. Motto: „Rendezvous mit der Realität“. Das Konzept ist simpel: Ich beschreibe die Veränderungen in Deutschland seit Beginn der Flüchtlingskrise am Beispiel meiner Heimat, dem Ruhrgebiet. Dabei treffe ich jeden Abend auf „Flüchtlinge“, die das Ruhrgebiet wegen dieses Wandels verlassen haben. Nicht wenige davon waren Jahrzehnte in der SPD. Ihre Fragen sind immer die gleichen: Wie konnte es mit unserer stolzen Arbeiterpartei so weit kommen? Warum macht die SPD-Führung Politik gegen die kleinen Leute?

Die Antwort ist einfach und einfach traurig. Die, die das Sagen haben, haben nie gearbeitet. Die Lebensläufe der Berufspolitiker sind sich erschreckend ähnlich: irgendeine Geschwätzwissenschaft studiert, oft nicht zu Ende; gleichzeitig schon einen Job bei der Partei, dann für einen Abgeordneten, um dann schließlich selbst Berufspolitiker zu werden. Die Probleme vieler Bürger haben sie nie erfahren. Deshalb setzt die realitätsferne Parteiführung auf Themen wie die „Ehe für alle“, die Suche nach immer neuen Geschlechtern, die Vereinigten Staaten von Europa und unbegrenzte Zuwanderung.

„Soziale Gerechtigkeit“ wird zur Worthülse

Die echten Probleme wie Altersarmut, Pflegenotstand, Niedergang von Industrien, Leih- und Zeitarbeit, Wohnungsnot, fehlende Kitaplätze, Kriminalität,........

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