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Kamel, Checkpoint und Zweite Generation

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12.07.2018

Warum werden die IDF-Soldaten als dumm, herzlos und im Prinzip als Idioten gezeigt? Reflektiert das die Realität?« Mit dieser Frage an Samuel Maoz, Regisseur von Foxtrot, am vergangenen Donnerstag beim Jewish Film Festival Berlin & Brandenburg, reagiert eine Zuschauerin auf den preisgekrönten und umstrittenen Spielfilm des Israelis, der diese Woche in die deutschen Kinos kommt. »Ihr Film ist ein außergewöhnliches Stück Kunst. Vielen Dank!«, lautet die nächste Wortmeldung beim Publikumsgespräch.

Genauso unterschiedlich wie in Israel scheinen die Reaktionen auf den Film in Deutschland auszufallen – je nachdem, ob man die Handlung von Foxtrot als real oder als surreal auffasst. Israels Kulturministerin Miri Regev (Likud) hatte sich für Ersteres entschieden und den Regisseur scharf dafür kritisiert, die israelische Armee und ihre Soldaten zu schmähen, bevor sie den Film selbst gesehen hatte.........

© Juedische Allgemeine