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Fünf Gründe, warum die Findungskommission der documenta 15 vielversprechend ist

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13.07.2018

© Archivfoto: Heiko Meyer

Viermal auf der documenta vertreten: Der indische Filmemacher Amwar Kanwar hat 2002, 2007, 2012 und 2017 an der Ausstellung in Kassel teilgenommen – hier ein Blick in die Neue Galerie, wo bei der d12 seine Videoarbeit „The Lightning Testimonies“ lief. Jetzt gehört der Künstler der Findungskommission für die künstlerische Leitung der documenta 2022 an.

© Archivfoto: Heiko Meyer

Kassel. Acht Kuratoren und Museumsleiter haben die Aufgabe übernommen, den künstlerischen Leiter für die documenta 15 vom 18. Juni bis 25. September 2022 auszuwählen. Eine gute Wahl?

Nach dem bisher praktizierten Verfahren stimmt der Aufsichtsrat der documenta diesem Vorschlag zu. Die Politiker vertrauen also dem Urteil der Kunstexperten. Wie ist die Findungskommission einzuschätzen? Fünf Argumente, warum die Liste klug zusammengestellt ist.

1. Die Kommission ist international. Singapur, Neu-Delhi, Johannesburg, New York, São Paulo – die Mitglieder kommen aus unterschiedlichen Erdteilen. Das entspricht dem Anspruch der documenta, den Stand der Weltkunst abzubilden. Und es ermöglicht den Blick über den Tellerrand – die Mitglieder sind frei und unbelastet vom unerfreulichen Klein-klein der Kasseler Finanz- und Obeliskdebatte. Sie können nach vorn schauen.

2. Es sind Institutionen von Rang repräsentiert. Ob Tate Modern, Van Abbemuseum,........

© HNA