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Wenn das Faszinosum zum Feind wird

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12.02.2019

Ein Zeichen wollten sie, ein Zeichen bekamen sie, die Wolfsgegner im Urnerland. Sie stimmten am Wochenende mit einem Ja-Stimmenanteil von 70,2 Prozent für eine Regulierung der Grossraubtiere. Das sind Luchs, Bär und vor allem: der Wolf. Er hat sich unbeliebt gemacht, weil er gerne Schafe frisst.

Nur ändert sich mit dem Ja bis auf Weiteres wenig. Das sogenannte Wolfsmanagement ist noch immer Sache des Bundes. Das bedeutet, dass die Urner nicht plötzlich mehr Wölfe erlegen können. Sie sind weiterhin bei jedem einzelnen Abschuss darauf angewiesen, dass Bern den Daumen hochhält. Die Gegner um WWF und Pro Natura nannten darum die Abstimmung eine unwirksame Symbolpolitik. Sie........

© Berner Zeitung