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Warum man sich in Tegel als Berliner fremdschämt

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30.12.2018

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Es hat nicht sollen sein: Auch ich habe Berlin über die Weihnachtstage verlassen und bin nach Frankfurt am Main geflogen. Und ich hoffte, dass der Flieger pünktlich ist, denn zum einen war es ein Abendflug, zum anderen wollte mich mein Mann in Frankfurt abholen. Und zum Dritten hatte ich in diesem Jahr schon so häufig und so viele Verspätungen erlebt – ob mit dem Flugzeug, der Deutschen Bahn oder der S-Bahn – inklusive Flug- und Zugausfällen, dass ich wirklich auf ein kleines Weihnachtsgeschenk hoffte. Es war, Sie ahnen es, vergeblich.

Die Lufthansa-Maschine an jenem Sonnabendabend, kurz vor Weihnachten kam mit 20 Minuten aus Frankfurt verspätet an. „Geht ja noch“, dachte ich. Mit 20 Minuten Verspätung waren wir dann auch alle an Bord, doch dann ging nichts mehr. Grund: Die Koffer waren noch nicht eingeladen. Die Pilotin meinte, es werde noch 15 bis 20 Minuten dauern, dann aber werde sie uns schnell nach Frankfurt fliegen. Nun, die Zeit verging, wir standen immer noch in Berlin. Nach 20 Minuten meldete sich die Pilotin wieder und........

© Berliner Morgenpost