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Nati-Trainer Petkovic kann sich keine Nebengeräusche mehr leisten

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12.10.2018

Heute fehlt er. Stephan Lichtsteiner. Captain des Schweizer Nationalteams, aber auch Reizfigur. Ein Mann, dessen Blick töten könnte. Ob Schiedsrichter, Mitspieler oder Trainer – niemand kann sich seinem Bann entziehen. Lichtsteiner ist ein Phänomen. Als Fussballer, als Mensch. Wer seine Körpersprache auf dem Feld betrachtet, der fragt sich: Ist er enerviert, wütend gar? Oder doch einfach nur: ein Fussballer durchtränkt mit dem Willen zum Sieg?

Während eines ganzen Jahrzehnts war Lichtsteiner die Konstante auf der rechten Abwehrseite. Er hat schon an der Heim-EM 2008 gespielt. Er hat die Weltmeisterschaften 2010, 2014 und 2018 mitgeprägt. Er hatte sowohl bei Köbi Kuhn, Ottmar Hitzfeld als auch Vladimir Petkovic stets eine wichtige Rolle inne. Er hat gerne leidenschaftlich diskutiert, debattiert – und auch unangenehme Dinge angesprochen. Zum Beispiel dies: Dass die Schweiz aufpassen müsse, wie sie mit ihren Identifikationsfiguren umgeht, weil es nicht mehr so viele davon gebe. Es war im März 2015.

Gut dreieinhalb Jahre sind........

© Aargauer Zeitung